Late Breaking Abstracts können vom 09. Mai bis zum 24. Juni 2018 online eingereicht werden // Das Hauptprogramm ist ab sofort online einsehbar //

Grußworte des Präsidenten des BVF



Dr. Christian Albring 
Präsident des BVF e.V.


 

 

 

 


Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die Frauenheilkunde und Geburtshilfe ist das am breitesten angelegte und  anspruchsvollste Fachgebiet der Medizin. Wir Frauenärztinnen und Frauenärzte verstehen uns als Spezialisten für alle Frauenfragen und als medizinische Ansprechpartner der Frau in jeder Lebensphase mit einem umfassenden präventiven, diagnostischen und therapeutischen Leistungsangebot. Niemand sonst kümmert sich in diesem Ausmaß um die Belange der Mädchen und Frauen bzw. hat diesen großen Anspruch. Daher wollen wir von der Öffentlichkeit, der Politik und den Medien gefragt werden, wenn es um „Medizin für die Frau“ geht.

Wir treiben Diagnostik und Therapie entscheidend voran und sind ständig bemüht, uns und das Fach weiter zu entwickeln. Wir haben die Vorsorgeprogramme inauguriert und zum Erfolg geführt. Jetzt müssen wir als die Präventionsärztinnen und –ärzte die Programme aktualisieren, verbessern und ausweiten, einerseits durch neue, andererseits durch exakte Anwendung der bestehenden Richtlinien.

Die erschreckende Zunahme der Adipositas im adoleszenten Alter muss in unser Augenmerk rücken. Eine gezielte Beratung der weiblichen Jugendlichen könnte wirklich Abhilfe schaffen.
Dramatisch sind auch die Zahlen des RKI zum fetalen Alkoholsyndrom. Frauenärzte haben die Chance, durch ihre Beratung bei den Vorsorgeuntersuchungen die Zahl von jährlich knapp 10.000 neuen Fällen mit dem Vollbild des FASD zu reduzieren.
Die Urogynäkologie muss in der Weiterbildung stärker gefördert werden, auch weil bis zu 40% der Frauen altersabhängig mehr oder weniger inkontinent sind.

Der DGGG Kongress in Berlin zeigt, wo die Kompetenz für die  geschlechtsspezifischen Gesundheitsstörungen der Frau liegt. Das Wohlergehen und die Zufriedenheit der Patientinnen stehen im Mittelpunkt. Die Vielzahl der Sitzungen, Seminare und Poster bildet das Fach in seiner Komplexität ab. Der Kongress ist für ambulant und stationär Tätige gleichermaßen interessant.

Nutzen Sie dieses hervorragende Angebot, und genießen Sie auch das kollegiale Gespräch sowie am Abend die Schönheiten und Vorzüge der Hauptstadt Berlin.

Mit herzlichen kollegialen Grüßen

Ihr

Dr. Christian Albring
Präsident des Berufsverbands der Frauenärzte e.V.

 

 

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